Steuerung
KI-Proxy Administration
Kennzahlen
Dashboard
Erkannte personenbezogene Daten nach Kategorie
Konfiguration
Netzwerk, Logging und Branding
Netzwerk
Nur relevant wenn Apps ANTHROPIC_BASE_URL=http://…:8000 setzen (Direkt-Integration). Beim System-Proxy (PAC-Datei / Port 8001) wird dieses Feld nicht verwendet — dort gelten die URLs der LLM-Produkte.
Ausgangsrouting (nicht-KI-Traffic)
Nur eines der beiden Felder ausfüllen. Upstream-Proxy: Direkter Firmen-Proxy (kein PAC). Bestehende PAC-Datei: Wird in unsere PAC integriert — alle nicht-KI-Anfragen folgen den bestehenden Firmenregeln. Leer lassen = direkter Internetzugang (DIRECT).
Vertrauenswürdiges CA-Zertifikat
Nur nötig, wenn die interne Firewall/Netzwerk-Appliance HTTPS-Traffic inspiziert (SSL-Interception) und dabei eigene Zertifikate ausstellt. Root-Zertifikat der Appliance hier im PEM-Format einfügen (mehrere Zertifikate können aneinandergehängt werden), damit der Proxy die Verbindung zu KI-Anbietern als vertrauenswürdig akzeptiert. Fehler dazu: „CERTIFICATE_VERIFY_FAILED: self-signed certificate in certificate chain". Leer lassen = Standard-Zertifikatsprüfung.
Proxy-Einrichtung (empfohlen: PAC-Datei)
Statt einem System-Proxy (der allen Windows-Traffic umleitet und zu 100 % CPU führen kann), empfiehlt sich die PAC-Datei: Nur KI-API-Anfragen laufen durch den Proxy – normaler Browser-Traffic geht direkt ins Internet.
http://127.0.0.1:8000/proxy.pac
Windows: Einstellungen → Netzwerk → Proxy → "Setupskript verwenden" → URL eintragen
Logging
Provider Steuerung
LLM Produkte und Status
| Chat-UI |
|---|
LLM Produkt
Waehle ein LLM Produkt aus.
Chat-UI Anbindung
Bei Freigabe durchläuft jede Chat-Nachricht an dieses Produkt immer die Anonymisierung sowie Guardrails/RAG — unabhängig vom Status oben, der nur das Netzwerk-Proxy-Routing steuert.
Kein Key hinterlegt.
Gilt pro Nutzer und Tag fuer dieses Modell in der Chat-UI. Kann je Nutzer in der Benutzerverwaltung ueberschrieben werden.
Auditing
Protokollierte Requests
Request
Waehle einen Request aus.
Policies
Guardrails
Guardrail
Waehle einen Guardrail aus.
Wissensbasis
RAG Definitionen
RAG Definition
Waehle eine RAG Definition aus.
Zugriff
Benutzer und Rollen
Benutzer
Waehle einen Benutzer aus.
Tageslimit Tokens pro Modell (Chat-UI)
Ohne Override gilt das Standard-Limit des Modells. "Setzen" legt ein individuelles Limit fuer diesen Nutzer fest (leer = ausdruecklich unbegrenzt, 0 = Chat-Nutzung fuer dieses Modell komplett gesperrt). "Zuruecksetzen" entfernt den Override wieder und aktiviert erneut das Standard-Limit.
| Modell | Standard | Verbraucht heute | Override | Aktionen |
|---|
Datenschutz Analyse
Personen und Anonymisierungen
Erkannte Personen
Person
Waehle eine Person aus.
Token-Mappings
Branding
Farben und Logo
AIProxy Control Center
Die Oberflaeche uebernimmt Farben und Darstellung direkt aus der Konfiguration.
Branding
Chat-Oberflaeche
AIProxy Chat
So wirken Farben und Logo in der Chat-Oberflaeche fuer Endnutzer.
Proxy Infrastruktur
CA Zertifikat
Aktuelles Zertifikat
Wird geladen...
Eigenes CA-Zertifikat setzen
PEM-Datei mit privatem Schluessel und Zertifikat (kombiniert). Wird als Signiereinheit fuer alle generierten Proxy-Zertifikate verwendet. Nach dem Hochladen muss der Proxy-Container neu gestartet werden.
Browser Extension
AIProxy Guard
Interceptiert KI-Anfragen direkt im Browser auf Fetch-Ebene — fuer claude.ai, ChatGPT, Gemini und weitere Web-KI-Tools. Sensible Daten werden anonymisiert bevor sie die KI erreichen, und danach im Browser wiederhergestellt.
Wie funktioniert die Extension?
Die Extension laeuft vollstaendig im Browser des Nutzers. Kein Proxy-Zertifikat, keine Netzwerkaenderung noetig.
Prompt
interceptiert fetch()
Anonymisierung
Guardrails / RAG
(ChatGPT, Claude…)
De-anonymisiert
Antwort
Antwort
(Originaldaten)
- Kleines Badge unten rechts: • AIProxy aktiv
- Gelb bei Verbindungsproblemen, Grau wenn deaktiviert
- Kein sichtbarer Unterschied im Prompt-Verhalten
- Antworten erscheinen mit Originaldaten (de-anonymisiert)
- Welche KI-Seiten abgefangen werden
- Anonymisierungsregeln (Namen, IDs, IBANs…)
- Guardrails (blockieren, warnen)
- RAG-Kontext automatisch einschleusen
- API-Keys erstellen / widerrufen
- Extension global deaktivieren
Extension-Einstellungen
Diese Werte werden ueber /extension/config an die Extension uebermittelt.
Unterstuetzte Seiten
Wird geladen…
API-Keys
Jede Extension-Instanz authentifiziert sich mit einem API-Key. Ohne mindestens einen aktiven Key werden alle Extension-Anfragen abgelehnt — erstelle zuerst einen Key, bevor die Extension genutzt werden kann.
Neuen API-Key erstellen
✓ Key erstellt — jetzt kopieren, er wird nur einmal angezeigt!
| Name | Key-Prefix | Erstellt | Gültig bis | Zuletzt genutzt | Status | Aktionen |
|---|
Deployment-Guide
Zwei Wege die Extension zu verteilen — von Browserbasiert bis zum unternehmensweiten Rollout.
1 Chrome Web Store — kein GPO nötig fuer kleine Teams & BYOD
Die Extension ist im Chrome Web Store und im Edge Webstore veröffentlicht Jeder Nutzer traegt URL und API-Key selbst in den Einstellungen ein — oder bekommt den Key per E-Mail / IT-Ticket.
Store-Links:
Tipp: API-Key pro Abteilung oder Nutzer erstellen (Tabelle oben) — so laesst sich der Zugang gezielt widerrufen ohne alle anderen zu sperren.
2 Enterprise — Group Policy / Intune (empfohlen) fuer verwaltete Unternehmens-PCs
Per GPO werden URL und API-Key zentral vorgegeben. Die Felder in den Extension-Einstellungen werden automatisch gesperrt (🔒 Vom Administrator konfiguriert). Nutzer können nichts verstellen. Kombinierbar mit erzwungener Installation ohne Nutzeraktion.
Schritt 1 — Extension per Policy installieren:
- Chrome ADMX-Templates herunterladen und in
C:\Windows\PolicyDefinitions\kopieren
(Download: Google Admin → Chrome Enterprise Bundles) - Gruppenrichtlinieneditor öffnen (
gpedit.mscoder Domaincontroller) - Computerkonfiguration → Administrative Vorlagen → Google Chrome → Erweiterungen
- „Erzwungene Installation einer Liste von Apps und Erweiterungen konfigurieren“ aktivieren
- Extension-ID aus dem Web Store eintragen (nach Weg-2-Upload sichtbar)
Schritt 2 — URL und Key per Managed Storage Policy setzen:
- Google Chrome → Verwaltete Einstellungen → „Konfiguration der verwalteten App-Einstellungen“
- Extension-ID auswaehlen, folgendes JSON eintragen:
{
"aiproxyUrl": "https://aiproxy.firma.intern",
"apiKey": "extk_<key-aus-tabelle-oben>",
"enabled": true
}
Alternativ: Intune / Microsoft Endpoint Manager:
- Intune → Geräte → Konfigurationsprofile → „Neu erstellen“ (Plattform: Windows 10+)
- Profiltyp: Einstellungskatalog → „Chrome“ suchen → Managed App Settings
- Extension-ID + JSON-Payload wie oben eintragen
- Profil der Geraetegruppe zuweisen
Sicherheitsempfehlung: Einen dedizierten API-Key fuer den Enterprise-Rollout erstellen (z.B. Name „Enterprise GPO“) mit einem Ablaufdatum, das dem naechsten Key-Rotationsplan entspricht. Widerruf: Einfach „Widerrufen“ in der Tabelle oben klicken und einen neuen Key per Policy ausrollen.